Linzer Verkehrsbesteuerung

 

Handeln der FPÖ völlig unverständlich:

Linzer-FPÖ hatte 2017 im Gemeinderat noch zugestimmt!

Klubobmann Martin Hajart: „Nationalrats-Umfaller der FPÖ bei Mautbefreiung schiebt dringend notwendiger Linzer Verkehrssteuerung  insbesondere für Urfahr den Riegel vor.“

Für Klubobmann Martin Hajart ist das Nein zur Mautbefreiung der FPÖ in der Nationalratssitzung am Donnerstag völlig unverständlich. Damit stelle sich die FPÖ, die sich im Jänner-Gemeinderat 2017 noch genau für solch eine Ausnahmeregelung ausgesprochen hat, zweieinhalb Jahre später plötzlich gegen diese wesentlich notwendige Verkehrssteuerung für Urfahr. Konkret hätte ein Ja der FPÖ im Nationalrat den befristeten Entfall der Vignettenpflicht auf den zu errichtenden Bypassbrücken auf der Mautstrecke A 7 Mühlkreis Autobahn zwischen der Anschlussstelle Hafenstraße und der Anschlussstelle Urfahr sowie die im Bau befindliche Mautstrecke A 26 Linzer Autobahn bedeutet.

Klubobmann Martin Hajart sieht im blauen Verhalten eine offensichtliche Verweigerung der Freiheitlichen zur Verhinderung des tagtäglichen Linzer Verkehrsinfarkts. Denn die Vignetten-Befreiung wäre für die Linzer, im innerstädtischen Verkehr, eine wichtige Maßnahme gewesen. Hein habe sich offenbar nur wieder einmal medial zu Wort gemeldet, statt in Wien bei seiner Bundespartei seine Stimme für Linz zu erheben. 

Schließlich wurde soeben erst bekannt, dass Hein mit der wichtigen neuen Donaubrücke säumig ist und dass der geplante Eröffnungstermin im Herbst 2020 auf Grund einer fehlerhaften Berechnung der Brückenkonstruktion nicht eingehalten werden wird. Dies ist damit innerhalb weniger Wochen der zweite Umfaller der FPÖ, wenn es um wesentliche Verbesserungen der angespannten Verkehrssituation in Linz geht.

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Credit: Parzer